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Ihre Fragen – meine Antworten

Natürlich habe ich bestimmte Vorstellungen von dem Amt eines Bürgermeisters der Stadt Brandis. Darzu gibt diese Website Antworten. Darüber hinaus kommen Bürgerinnen und Bürger aus Brandis immer wieder mit Fragen aus den verschiedensten Bereichen zu meiner Person auf mich zu. Hier habe ich die interessantesten mal zusammengestellt – in der Reihenfolge, wie die Fragen bei mir über das Formular eingegangen sind. Nutzen sie doch einfach das Eingabefeld unten: auch Ihre Frage werde ich gern beantworten.

Herr Jesse, Sie treten als Einzelkandidat auf und nicht unter der SPD-Fahne, Sie sind sogar als Parteivorsitzender zurückgetreten: verleugnen Sie damit nicht Ihrer Herkunft?

Das ist ganz sicher nicht mein Anliegen. Als Parteivorsitzender ist mein wichtigstes Ziel, die Interessen der Partei im Fokus zu haben. Das steht aus meiner Sicht im Widerspruch zu den Anliegen eines Bürgermeisterkandidaten, der die Interessen aller Bürger im Sinn haben muss. Genau aus dem Grund trete ich bewusst als unabhängiger Einzelkandidat zur Bürgermeisterwahl an, um damit jenseits von Parteizugehörigkeiten auf ein Aufbruchsignal zu setzen. Die gemeinsame Unterstützung des Bürgervereins Brandis und der SPD geben mir da große Hoffnugn auf ein breite Bürgerbündnis

Wird es ein richtiges Wahlprogramm geben?

Ja, selbstverständlich. Mein Anspruch ist es, keine Schaufensterpolitik zu machen sondern konkrete Angebote zu unterbreiten und Vorschläge auszuarbeiten, wie wir Brandis voran bringen können. Dazu gibt es natürlich schon erste konkrete programmatische Aussagen und Vorschläge, die ich unter drei Themenschwerpunkte setze:

  • Gestalten statt Verwalten: hier geht es um das Schaffen einer Willkommens- und
    Wohlfühlkultur, u.a. durch das Ausarbeiten eines neuen Leitbildes, die bessere Präsentation der Stadt Brandis sowie regelmäßige Einwohnerversammlung
  • Vielfalt fördern statt einzeln agieren: hier geht es um das Entwickeln einer lebendigen Stadt der
    Generationen, u.a. durch die aktive Vernetzung der Vereine, den Ausbau der Fürsorgestruktur für Senioren und der Förderung von Familien, Kinder & Jugendliche fördern
  • Gemeinsam anpacken statt abwarten: hier geht um die Stärkung der Wirtschafts- und Einzelhandelsvielfalt durch die Schaffung eines regionalen Anbieterpools, den Aufbau eines Ladenflächenmanagements für die Brandiser Einzelhändler sowie die Einrichtung eines Stadtmarketings

Alle Maßnahmen werden noch in den nächsten Tagen und Wochen durch konkrete Schritte untersetzt und weiter ergänzt, so dass ich ein fundiertes Arbeitsprogramm habe. Das ist dann die Grundlage meines Handelns als möglicher Bürgermeister und zugleich natürlich mein Unterscheidungsmerkmal bei dieser Wahl.

Wie wollen Sie als Bürgermeister Ihre Ziele umsetzen?

Wichtig ist für mich und Teil meines Selbstverständnisses, dass es nicht reicht, hier ein paar gute Ideen zu haben und woanders noch ein paar. Viel wesentlicher ist es, einen Gesamtblick zu entwickeln, ein Ziel zu definieren, ein Leitbild, anhand dessen ich Prioritäten setze und Teilschritt ableite. Wo soll Brandis im Jahr 2020 stehen? Wenn ich das einigermaßen beantworten kann, bin ich auch in der Lage, Gestaltungs-und Arbeitsschwerpunkte zu setzen und die nach und nach abzutragen.

So wie ich das sehe, bin ich im Moment der einzige Bürgermeisterkandidat, der solche Handlungsschwerpunkt definieren kann und nicht nur sagt, dass er von hier sei, allen gerne zuhört und darüber hinaus alles besser machen will. Diese Handlungsschwerpunkte werden nach und nach mit konkreten Handlungswegen hinterlegt. Zum Thema Verkehr ist hier auf der Internetseite z. B. ein sehr konkretes Positionspapier hinterlegt, weitere werden folgen. So sehe ich meinen Weg, die Ziele nicht nur zu benennen sondern auch umzusetzen.

Warum geben Sie einen guten Job zugunsten des Bürgermeisterpostens auf?

Eine gute Frage, die gar nicht so einfach zu beantworten ist. Sicher nicht, um mich finanziell zu verbessern, um das gleich vorweg zu sagen. Vieles werde ich aufgeben müssen, vieles denke ich aber auch zu gewinnen. So banal es klingt: ich sehe hier in Brandis eine Aufgabe und große Herausforderung, die mich reizt, bei der ich aber auch das sichere Gefühl habe, dass ich mich da gerade mit meiner unternehmerischen Denke und Erfahrung sehr gut einbringen  kann.

Natürlich bin ich auch in einen optimalen Alter, noch mal etwas neues anzugehen: Erfahren genug, um zu wissen, wie man mit komplexen Sachverhalten, aber auch Mitarbeitern, Verhandlungspartner und Bürgern umgehen kann und muss – aber auch jung genug, um mit viel Energie Dinge anzupacken und kreativ weiterzuführen.

Und noch eines spielt eine Rolle: ich lebe seit über zehn Jahren hier, und ich habe noch kleine Kinder. Es ist mir wichtig, dass auch meine fünfjährige Tochter in 10 oder 15 Jahren hier in Brandis eine Heimat hat, mit Angeboten an Sport, Kultur, Schule und Freizeit, die sie gerne hier bleiben lässt. Und auch ich möchte in 10 oder 15 Jahren in einer Stadt leben, mit einer guten Infrastruktur, guten Einkaufsmöglichkeiten und Versorgung. Diese direkte Verbindung von Beruf und dem eigenen Lebenskontext ist schon ein ganz besonderer Reiz eines Bürgermeisteramtes, eine solche Tiefe kann mir mein jetziger Job nicht bieten.

Im Übrigen: So weit auseinander liegt meine jetzige unternehmerische Tätigkeit gar nicht zu einem Bürgermeisteramt. Ich betrachte die die Stadtverwaltung auch als ein Dienstleistungsunternehmen für die Bürger und muss Angebot unterbreiten wie Firmen für ihre Kunden. Diesen Blick bringe ich mit, und dieses Wissen kann der Stadt sehr gut tun.

Werden Sie im Falle einer Wahl als Bürgermeister Ihre Geschäftsführertätigkeit weiterhin ausüben – oder nicht?

Ein Bürgermeister-”Job” ist selbstverständlich eine Stelle, mit der man 100%ig ausgelastet ist. Eine Tätigkeit als Geschäftsführer eines anderen Unternehmen ist da nicht mehr möglich. Selbstverständlich muss ich in Bezug auf mein jetziges Unternehmen für einen geordneten Übergang sorgen, sicher werde ich auch beratend zur Verfügung stehen – diese Verantwortung habe ich einfach für meine Mitarbeiter, aber sicher nicht in der Funktion eines aktiven Geschäftsführers. Im übrigen hat mein Unternehmen schon jetzt einen zweiten Geschäftsführer sowie eine weitere Prokuristin, so dass der Übergang schnell und unkompliziert gehen wird.

Ihre Frage an mich: